Unsere Geschichte

Von Generation zu Generation

1925 – Bau des Hôtel de Moiry

Grimentz ist damals ein kleines Bauerndorf, in dem die Einwohner noch die sogenannte „Remuage“ betreiben, was man heute als Transhumanz bezeichnet. Sie leben einen Teil des Jahres im Dorf, ziehen dann mit ihren Herden auf die Alpen und kehren anschließend für die Arbeit in den Weinbergen in die Rhoneebene zurück.

In dieser Zeit bauen Elie Loye und Chrétien Rouvinez eine Pension, um die ersten Gäste zu empfangen – meist Händler, Hausierer und Durchreisende. Später kommen im Sommer die ersten Touristen, vor allem Engländer und Franzosen, angezogen von den schneebedeckten Gipfeln des Val d’Anniviers.

Vital & Friedhilde Salamin: von der Pension zum Hotel – die Leidenschaft eines visionären Paares

1960 kaufen Vital und Friedhilde die Pension de Moiry. Vital, ein Einheimischer, ist zugleich Bauer und Bergführer, während Friedhilde aus Stuttgart der Liebe ihres Lebens in das kleine Dorf Grimentz folgt. Als Mutter von neun Kindern führt sie das Hotel viele Jahre lang mit Energie und Leidenschaft.

Vital hat große Ideen für die Entwicklung des Tals, wie etwa den Bau eines Skilifts, der den Beginn des Skigebiets von Grimentz markiert. Er reist sogar bis nach Paris, um den Ort bekannt zu machen! Mit den Jahren entwickelt sich der Wintertourismus, die Zimmer werden renoviert und das Restaurant erweitert, um mehr Gäste empfangen zu können.

Aurel & Andréa: Modernisierung und Liebe zu den Bergen

1987 übernahm Aurel, der zweite Sohn von Vital und Friedhilde, das Hotel zusammen mit seiner Frau Andréa. Als Kind der Berge und leidenschaftlicher Naturliebhaber kennt er jeden Winkel des Tals und wurde nach seiner Ausbildung zum Skilehrer auch Bergführer. Aurel ist zudem ein leidenschaftlicher Fotograf. Auf seiner Website teilt er eine Galerie seiner schönsten Fotos.

Andréa kümmert sich mit viel Sorgfalt um das Hotel und das Restaurant. Mit Leidenschaft pflegt sie die Geranien, welche die Hotelfassade schmücken, sowie den Gemüsegarten, damit die Gäste frisches Gemüse direkt auf ihren Tellern geniessen können.

Gemeinsam renovieren sie die Zimmer und modernisieren die Führung des Hotels. Mit ihren 5 Kindern entwickeln sie das Hotel jedes Jahr mit neuen Ideen weiter und verbinden alpine Authentizität mit modernem Komfort für ihre Gäste.

Antoine: die Kunst der Walliser und kreativen Küche

Seit 1993 veredelt Antoine Menard, unser Koch aus der Normandie, die traditionelle Walliser Küche im Hôtel-Restaurant de Moiry in Grimentz. Als großer Liebhaber der Kulinarik verbindet er perfekt regionale Gerichte mit raffinierten Kreationen.

Als echter Naturfreund verfeinert er im Sommer seine Gerichte mit Blumen, die er früh am Morgen selbst pflückt. Im Herbst hält die Magie der Jagdsaison Einzug auf den Tellern der Gäste – eine echte Herausforderung für Antoine, der das frische Wild aus dem Tal verarbeitet, von der Metzgerei bis zur Zubereitung. Im Winter sorgt das Raclette am Holzfeuer für genussvolle Momente bei den Gästen.

Das ganze Jahr über interpretiert Antoine die Speisekarte mit Kreativität und Finesse neu und veredelt jedes Gericht mit lokalen und saisonalen Produkten. Ein leidenschaftlicher und talentierter Chefkoch, der den Stolz unseres Hôtel-Restaurant de Moiry in Grimentz ausmacht.

Aurélie: die neue Generation im Hôtel de Moiry

Heute übernimmt Aurélie, die Tochter von Aurel und Andréa, gemeinsam mit ihrer Mutter die Führung. Engagiert und leidenschaftlich leitet sie das Hotel in Grimentz und findet dabei die perfekte Balance zwischen Modernisierung und Tradition.

Aurélie modernisiert die Verwaltung, vereinfacht Abläufe und führt neue Lösungen ein, um den Aufenthalt der Gäste noch angenehmer zu gestalten – und bewahrt gleichzeitig den authentischen und familiären Charme, der das Hotel seit Generationen auszeichnet.

Ihr Ziel ist klar: Jeder Gast soll mit leuchtenden Augen und unvergesslichen Erinnerungen an dieses alpine Refugium im Herzen des Val d’Anniviers abreisen.

Ihr Zukunftsprojekt: ein nachhaltigeres Konzept, die Reduktion fossiler Energien und vielleicht die Schaffung eines Spa-Bereichs – stets im Einklang mit der großzügigen Natur der Walliser Alpen.